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Geschichte im Überblick

11.04.1990

Das Luftrettungszentrum wird als eines von 8 der damaligen neuen Bundesländern geschaffen . Eingesetzt wurde ein russischer Hubschrauber Typs ,, Mil-Mi-2" , dieser startete mit der DDR-typischen Aufschrift ,, SMH" ( steht für Schnelle Medizinische Hilfe ) die Aufschrift wurde innerhalb des Jahres auf  ,, SAR " (Search and Rescue) Orange auf der Tür angebracht.

(c) Station Christoph 47
11.04.1992
Mit Christoph 47 wurde so die Luftrettung in Vorpommern gewährleistet.  Übergeben wurde eine Bo 105 CBS. Seinen Ersten Einsatz bekam die Crew rund 3 Stunden nach eröffnung des neuen Standortes . Vom Möckowberg bei Brüssow wurde ein verunfallter ins Klinikum geflogen. Im Sommer des Jahres soll im Klinikum eine Rettungsstation in betrieb genommen werden. Die Bo 105 löste nun die Mi 2 ab, der die Bundesluftwaffe genau 2 Jahre lang für die Luftrettung betrieb. In den 24 Monaten sind die Piloten über 500 Rettungsflüge aufgestiegen. Christoph 47 ist der 4. in den neuen Bundesländern stationierte Hubschrauber.

(c) Station Christoph 47

10.04.1993
Christoph 47 begeht 1 Jähriges bestehen. Seither flog der Hubschrauber 540 mal verletzte oder erkrankte Menschen. In besonderer Erinnerung in dem Personal vor allem ein Fall vom 01.01.93. Auf dem vereisten Bodden waren 2 Mädchen eingebrochen . Pilot Burkhard Piper sagt, dass es ein Einsatz gewesen sei, der mehr verlangte, als Schnelligkeit. Die Rettung aus unmittelbarer Lebensgefahr konnte nur von der schwebenden Maschine aus erfolgen. Der Notarzt stellte sich auf die Kufen und hatte den Jugendlichen im kalten Eiswasser ein Seil zugeworfen .
Christoph 47 absolvierte seinen 500. Rettungsflug am 04.03.1993



(c) Station Christoph 47

1994
1107 Rettungsflüge flog Christoph 47 innerhalb 2 Jahren. Auch am ,, Jubiläumswochenende,, musste die Crew wieder 9 mal in die Luft gehen um Menschenleben zu retten. Im Gleichen Jahr , bei einem Feuerwehrfest ist der Hubschrauber in den Ribnitzer Bodden abgestürzt. Den Verletzten ginge es aber den Umständen gut . Zudem wurde im selben Jahrgang die 1. Seenotrettungs-Versuche durchgeführt mit der Berufsfeuerwehr Greifswald.


(c) Station Christoph 47

1995
1840 mal flog Christoph 47 der letzten drei Jahre. Der Rettungshubschrauber erhält ein Dach über den Kopf. In einer provisorischen Halle aus Planen kann der Hubschrauber vor vereisung geschützt werden. Die gemietete Halle wird zum Winterende zurückgegeben. Weiterhin wird für einen Hangar geplant. Der Greifswalder Hubschrauber war zu der Zeit der Einzigste ohne Hangar in Deutschland. Hier wird der Hangar nicht der Deutschen Rettungsflugwacht e.V. gehören sondern Eigentum des Landes sein. Das Land finanziert auch den Bau & die Planung des Luftrettungszentrums .

(c) Station Christoph 47

1996
Am 15.10.1996 verunglückte ein Zug bei Koserow , 24 Verletzte.
Das Unglück ereignete sich gegen 11: 30 Uhr an einem Unbeschrankten Bahnübergang auf der B 111 bei Koserow. Obwohl die Lichtwarnanlage des Bahnübergang´s in Betrieb war, fuhr der LKW auf die Gleise. Trotz Vollbremsung des Triebwagens wurde der LKW 50 Meter weit mitgeschleift. Dabei entgleisten 3 Waggons und kippten um. Der schwerverletzte LKW fahrer wurde mit Christoph 47 ins EMAU Greifswald geflogen. Der Gesamtschaden betrug rund 750000 Mark.

(c) Station Christoph 47

1997

5 Jahre nun wird die Station in Greifswald
4020 Einsätze in 5 Jahren Christoph 47. Siegfried Steiger eröffnete den Tag der offnen Tür im LRZ Greifswald. Zu seiner Zeit bemühte sich Siegfried Steiger um noch mehr Notfalltelefone in MV , was aber in MV nicht gestattet gewesen war. Bezugnehmend auf den hubschrauber bemerkte Siegfried Steiger: ,, Mit sorge beobachten Wir, dass Christoph 47 von einigen Leitstellen im Einsatzgebiet nur zögerlich oder garnicht eingestzt wird. Ich möchte Mitarbeiter der Leitstellen sagen, dass der Hubschrauber nicht beißt und er ist auch kein Patientenstaubsauger, der deeren Einsätze stiehlt." Die Greifswalder Luftretter Leben seit langen mit Provisorien. Zu kleine Arbeitsräume für den Bereitschaftsdienst am Boden. Bis zu jener Zeit galt das Gelände am klinikum als nicht offizieller Landeplatz. Und das ist keineswegs das einzigste eingeschränkte Faktum, das die Piloten erwähnen. Es gab keine Ruheräume & keine Dusche. Burkhard Piper ist sich sicher: ,, Wenn uns das Luftrettungsamt kontrollieren würde, würde es uns sperren ".Dann Investierte im selben Jahr die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. über 20 Millionen DM in Notfallprojekte. Ein großteil gehen in die neuen Bundesländer. Die Mittel werden u.a. für Hubschrauber Hangare in den DRF Rettungszentren Greifswald, Suhl, Fürstenwalde , Zwickau & stationierte Notruftelefone im Osten eingesetzt. Im Jahr hob der Hubschrauber 180 mal ab.

(c) Station Christoph 47

1998

Christoph 47 flog seinen 5000. Einsatz


(c) Station Christoph 47

1999
Einführung der Seenotrettung mit Rettungsschwimmern der Berufsfeuerwehr Greifswald. Hier wurden nun ab diesem Jahr jährlich mindestens 2 Seenotrettungsübungen durchgeführt . Der Springer ist mit einer Rettungsinsel ausgestattet, in der er selbst mit dem Verunglückten auf Rettungsboote wartet. Zwischen Januar und Juli flog der Hubschrauber 642 Einsäze davon waren 60 Sekundär-transporte.

(c) Station Christoph 47

2000
Die Planung für eine Neue Station für die Greifswalder Luftretter war am 25.10.2000 fast abgeschlossen. Noch in diesen Jahr soll es mit dem Bau einer modernen Luftrettungsstation beginnen. Bis Januar will das Land 1 Million DM für die Anlage Investieren. Für 2001 habe es weitere 2 Millionen eingeplant.
Am 22.11.2000 flog Christoph 47 seinen 800. Einsatz, ggegen 8.40 Uhr ging die Alarmierung ein, Wenige Minuten Flugzeit bis zum Einsatzort. Nach der Erstversorgung flog die Crew den verunfallten Baggerfahrer nach Greifswald.



(c) Station Christoph 47

2001
Baubeginn des neuen Luftrettungszentrums am Klinikum Greifswald
In einem Monat flog Christoph 47 72 einsätze.
(c) Station Christoph 47
2002
Im Jahr 2002 war die Crew 975 mal alarmiert worden. Fertigstellung und übergabe des neuen Luftrettungszentrums. Umzug auf das neue LRZ. Christoph 47 wird 10 Jahre alt.

(c) Station Christoph 47 , Jürgen Handrich
2004
Die Bo 105 tat ihre Dienste gut, allerdings reichte dessen Leistung nichtmehr aus, um mit den neuen EU Standart´s des Luftfahrtamtes mithalten zu können. Deswegen wurde eine Bk 117 B2 von nun an eingesetzt , die die Bo 105 ablöst.



(c) Station Christoph 47 , Tom Pacher
2007
15 Jähriges bestehen des LRZ Greifswald .

24.06.2011
Das LRZ Greifswald erhält von der Sparkasse Vorpommern eine Spende von 10.000 €uro.

2012
20 Jähriges Jubiläum des Christoph 47 in Greifswald.
Seit Mitte September diesen Jahres ist Christoph 47 in den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) eingebunden. Christoph Berlin, Christoph Weser und Christoph München sollen in Kürze folgen .




2017
25 Jähriges Jubiläum des Christoph 47 in Greifswald.







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